Bildergalerie

Artikel

AZOMA Zertifizierung

INNOTRANS 2010 - Berlin

AZOMA gemeinsam mit dessen Partner INNOVA SYSTEMS & TECHNOLOGIES werden im Zeitraum 21-24 September 2010 an dem für Rollmaterialien spezialis ...
» mehr lesen

Rumänien verzeichnet den drittgrößten Anstieg der Industrieproduktion in der EU im Monat Juni

Rumänien hat im Juni dieses Jahres den drittgrößten Anstieg der Industrieproduktion in der EU verzeichnet, 1,9% mehr im Vergleich zum ...
» mehr lesen

Bauindustrie und Metall Bauindustrie leidet einem schmerzhaften Anpassungsprozess in Europa und den USA

"Die größte Zementhersteller in der ganzen Welt haben davor gewarnt, dass die Bauwirtschaft wird ein leiden" schmerzhaften Anpa ...
» mehr lesen

Der Stahlpreis

„Der Stahlpreis könnte um 40% steigen, und eine solche Erhöhung würde die Wiederaufnahme des Wirtschaftswachstums verzögern, ...
» mehr lesen

Der Stahlpreis

Datum: 2010-06-09

„Der Stahlpreis könnte um 40% steigen, und eine solche Erhöhung würde die Wiederaufnahme des Wirtschaftswachstums verzögern, schreibt Le Figaro. Nachdem es 2009 ein Rekordhoch erreichte, könnte der Stahlpreis im zweiten Quartal dieses Jahres seinen Wachstum wieder aufnehmen.

„Falls dieses eintreten wird, wäre der Erholungsprozess nach der Krise der bereits fragilen europäischen Wirtschaft, noch mehr in Frage gestellt“, warnte Gordon Moffat, Generaldirektor von Eurofer, der Europäischen Konföderation der Eisen- und Stahlindustrie, unter dessen Mitglieder auch Archelor Mittal und ThyssenKrupp zählen.

Die Stahlhersteller beschuldigen die drei wichtigsten Bergbauunternehmen - BPH Billiton, Rio Tinto und Vale – die ihnen den Eisenerz liefern. Laut Aussagen riskieren die laufenden Verhandlungen zwischen Stahlhersteller und den Bergbau Gruppen als Ergebnis ein 80% igen Anstieg des Eisenerzpreises. Auch der Kohlenstoffpreis ist mit gleicher Rate gestiegen, zusammen mit dem des Schrotteisens.
„Der Preis für eine Tonne Stahl wird im zweiten Quartail von 400 Euro bis auf 550 steigen“, nach Schätzungen von Archelor Mittal. Allerdings wird das Rekordniveau von 2008 – 750 bis 780 Euro für eine Tonne nicht mehr erreicht.

Früher hatten Stahlproduzenten es geschafft die Preise zu erhöhen, ohne dass diese Maßnahme eine direkte Auswirkung auf sie hat. Dann kam die Finanzkrise und die Situation hat sich geändert. 
Der Preisanstieg in China und Brasilien hat dazu geführt, dass die Stahlnachfrage gesunken ist.
Europa jedoch gehörte nicht zu dieser Kategorie.  Mit der Zeit aber haben die unvermeidlichen Preiserhöhungen auch den Westen getroffen. Für Unternehmen wie ThyssenKrupp, die bereits Probleme hatten, war es fast unmöglich Verluste zu vermeiden. Stahlhersteller glauben, dass die Neuverhandlung der Verträge eine Lösung sein könnte auch mit Kunden die jährliche Lieferverträge haben, wie im Falle der Automobilhersteller.
Zeitgleich versuchen Stahlhersteller den drei größten Bergbauunternehmen die 70% der weltweiten Exporte von Eisenerz kontrollieren, zu widerstehen denn diese setzen bereits auf Privilegien für Asien auf Kosten von Europa.

„Die marktbeherrschende Stellung reicht aus um untereinander den Alarm auszulösen und der Preis wird für alle ähnlich sein“, sagte George Moffat, der schätzt, dass ein Prozess in Brüssel keine Aussicht auf Erfolg haben würde“

Quelle: Ziarul Financiar


Artikel Archiv

AZOMA Zertifizierung
INNOTRANS 2010 - Berlin
Rumänien verzeichnet den drittgrößten Anstieg der Industrieproduktion in der EU im Monat Juni
Bauindustrie und Metall Bauindustrie leidet einem schmerzhaften Anpassungsprozess in Europa und den USA
Der Stahlpreis